Leben mit dem Tod – Hinter den Kulissen des Köngener Friedhofs

In Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde und der keb zum Guten Hirten, Köngen

Nichts ist so gewiss wie der Tod. Dennoch verdrängen viele das Thema. Etwas darüber zu wissen und sich damit auseinanderzusetzen, kann ihm etwas von seinem Schrecken nehmen.

Die Bestatter des Köngener Friedhofs, Hans-Jürgen und Elke Schneck, nehmen sich Zeit, um mit Ihnen die im Zusammenhang mit der Bestattung anfallenden Fragen von A, wie Aufbahrung bis Z, wie Zeitungsveröffentlichung zu besprechen. Die in Köngen möglichen Bestattungsarten und -rituale gehören ebenso dazu, wie die auf unserem Friedhof möglichen Grabarten.

Treffpunkt: Aussegnungshalle Friedhof Köngen

Freitag, 25.10.2019, 16.00 – 17.15 Uhr
Teilnahme kostenlos
Leitung: Hans-Jürgen Schneck, Bestatter
Elke Schneck, Bestatterin

Ein Angebot der FBA: https://www.fba-koengen.de/religion,-spirituelles-leben.html

Neue Broschüre verfügbar

Wir haben unsere Broschüre überarbeitet! Darin enthalten sind sämtliche Informationen zum Thema Bestattung, Bestattungsvorsorge, Umgang mit der Trauer, etc.

Unsere neue Broschüre!

Bei Interesse können Sie sich gerne eine Broschüre bei uns abholen!

Vielen Dank
Ihre Familie Schneck

„AUCH STERBENDE HABEN DAS RECHT, AM LEBEN TEILZUHABEN.“

So die Maxime der Engagierten im Projekt „Letzte Hilfe“ mit Sitz in Schleswig. Die Idee ist einfach und klar, denn die „Letzte Hilfe“ ist das Pendant zur „Ersten Hilfe“ und beruht letztendlich auf den gleichen humanen Grundsätzen

Eine kleine Definition:

Erste Hilfe bedeutet: die Bereitschaft, Maßnahmen zur Hilfe bei akuter Verletzung und Erkrankung zu ergreifen mit dem primären Ziel, das Überleben der Betroffenen zu sichern.

Letzte Hilfe bedeutet: die Bereitschaft, Maßnahmen zur Hilfe bei lebensbedrohlichen Erkrankungen zu ergreifen mit dem primären Ziel der Linderung von Leiden und der Erhaltung von Lebensqualität.

Seit 2015 gibt es Letzte-Hilfe-Kurse, zu Beginn einige wenige, mittlerweile viele über ganz Deutschland verteilt. Ausgezeichnet mit dem „Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin“ 2015* und bei der „startsocial-Bundesauswahl“ 2015* geehrt durch die Bundeskanzlerin, trifft das Projekt mitten in die Gesellschaft. Spiegel Online, der WDR, ARTE, die FAZ und viele andere Medien berichten regelmäßig darüber. 20347

Die Kurse beinhalten vier Themenschwerpunkte, innerhalb derer vor allem auch über die Normalität des Sterbens und den Umgang damit gesprochen wird. Es geht darum, Ängste zu nehmen, praktische Handreichungen zu üben und den sterbenden Menschen human zu begleiten.

Kursmodule Letzte-Hilfe-Kurse

  1. Sterben ist ein Teil des Lebens
  2. Vorsorgen und entscheiden
  3. Leiden lindern
  4. Abschied nehmen vom Leben

Detaillierte Informationen über das Projekt und über die Kurse sind unter: www.letztehilfe.info zu finden.

*Quellen: Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, startsocial e.V.

Bild: #70220347 – von zmijak – stock.adobe.com

Konfirmanden­unterricht auf etwas andere Art

Köngen, im November 2011

Auch dieses Jahr begrüßte der Bestattungsdienst Schneck wie in den vergangenen Jahren die angehende Konfirmandinnen und Konfirmanden auf dem Friedhof in Köngen zu einem etwas anderen Konfis-Unterricht.

Bei diesem Besuch konnten sich die jungen Damen und Herren über das Thema Tod und Sterben informieren. So wurden unter anderem die Tätigkeiten eines Bestatters und der Ablauf einer Beerdigung oder Trauerfeierlichkeit erklärt.

Am Anfang hatten die jungen Leute noch Scheu Fragen zu diesem Tabuthema zu stellen, diese wurde aber durch eine allgemeine Erklärung über die vielfältige Tätigkeit eines Bestatters und über die verschiedenen Bestattungsformen durch Hans-Jürgen Schneck schnell überwunden. So wurden dann ganz interessante Fragen zur Thema Tod und Sterben gestellt, welche geduldig durch Hans-Jürgen Schneck und Steffen Bader erklärt wurden.

Bei dem Rundgang durch die Räumlichkeiten des Köngener Friedhofs, konnte das Sarglager, das Bestattungsfahrzeug, der Friedhofsbagger sowie alle technischen Hilfsmittel wie Überführungstragen oder ähnliches besichtigt werden. So haben die Konfirmandinnen und Konfirmanden einen neuen Einblick in diesen Bereich erhalten.

Die von Pfarrer Lorenz und Schönhaar geführten Gruppen sangen zum Abschluss des Konfirmandenunterrichts in der Aussegnungshalle das Lied „Tears in Heaven“ von Eric Clapton. Dies sollte den Jugendlichen vor Augen führen, dass Musik eine Art der Trauerbewältigung sein kann. Da Eric Clapton dieses Lied für seinen verstorbenen Sohn schrieb. Danach traten die Gruppen in der Gewissheit ihre Heimreise an, dass es sinnvoll ist, sich mit dem Thema Tod schon zu Lebzeiten unverkrampft zu beschäftigen.